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Frage 2 von 10

Männer sollten in Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind (z. B. Erzieher, Grundschullehrer), durch Quoten gefördert werden.



Ich stimme zu Ist mir egal Ich stimme nicht zu

Ein kleiner „Wahl-o-mat“: Welche Partei macht Ihre Männerpolitik?

von Stephan Klenner

Mittlerweile gibt es viele Bereiche in unserer Gesellschaft, in denen Männer gegenüber Frauen den Kürzeren ziehen: Männer sterben früher als Frauen, gehen seltener zum Arzt und werden häufiger alkoholkrank. 64 Prozent der Sonderschüler sind männlich – mehr als 55 Prozent der Abiturienten hingegen weiblich, Tendenz steigend. Frauen legen nicht nur häufiger die allgemeine Hochschulreife ab, sondern erreichen dort auch bessere Noten. Bei Studiengängen mit „Numerus Clausus“ hat dies mittlerweile zur Folge, dass die Hörsäle mit ziemlich vielen Studentinnen und ziemlich wenigen Studenten gefüllt sind. In Grundschulen und Kindertagesstätten werden Kinder fast ausschließlich von Frauen erzogen, Männer sind dort eine Rarität. Und auch beim Streit um das Sorgerecht für ein gemeinsames Kind haben Väter in der Regel gegenüber Müttern das Nachsehen. Weitere Statistiken zur Benachteiligung von Männern gibt es hier.

Wie mit diesen Befunden umzugehen ist, wird politisch unterschiedlich beantwortet. Wir haben die gleichstellungspolitischen Sprecherinnen der Hamburger Bürgerschaftsfraktionen getroffen, um zu erfahren, welche Partei in der Männerpolitik welche Position vertritt. Aus den Antworten haben wir einen kleinen „Wahl-o-maten“ zur Männerpolitik entwickelt – so können Sie oben interaktiv testen, welche Partei männerpolitisch zu Ihnen passt, und unten weitere Hintergründe lesen.